Burnin Rubber ist ein Videospiel aus dem Genre Rennen / Fahren entwickelt von Colosoftware und veröffentlicht von Colosoftware im Jahr 1983. Du kannst es derzeit auf Commodore 64 spielen.
Am Beginn einer neuen Ära der Heimcomputer veröffentlichte ein kleines Studio 1983 Burnin' Rubber für den Commodore 64 – ein Spiel, das Geschwindigkeit und Adrenalin in einem kompakten Modul versprach. Gefilmt im rauchigen Licht einer Spielhalle, das ins Wohnzimmer übertragen wurde, lud das Spiel die Spieler zu rasanten Runden auf kurvenreichen Strecken ein. Die Hardware nutzte ein überschaubares Sprite-Budget, während die Programmierer Rastertricks und geschickte Farbkorrekturen ein überzeugendes Geschwindigkeitsgefühl erzeugten.
Die Steuerung bot ein präzises Lenkverhalten per Tastatur oder Joystick, und Beschleunigung und Bremsen ließen sich mit einem satten Druck bedienen. Es ging nicht nur darum, als Erster die Ziellinie zu überqueren; Kurven erforderten geschicktes Gasgeben und die richtige Linienwahl, während die Konkurrenten um die besten Positionen kämpften. Eine einfache Reihe von Hindernissen sorgte für Gefahr: Ölspuren, Gräben und gelegentlich Bodenwellen, die die Fahrzeuge in neue Driftwinkel brachten. Runden zählten, Zeitfahren belohnten Präzision, und eine einfache KI sorgte im Einzelspielermodus für unruhigen Asphalt.
Grafisch präsentierte sich Burnin Rubber je nach Strecke aus der Vogelperspektive oder hinter dem Auto. Die 8x8-Sprites wurden geschickt skaliert, um Tiefe zu erzeugen. Die Farbpalette setzte auf kräftige Primärfarben mit Neonstreifen, die Bewegung suggerierten. Der Sound kam aus dem SID-Lautsprecher: raues Motorengebrüll, klirrendes Metall und quietschende Reifen, wenn die Strecke Balance erforderte. Die Framerate schwankte zwar gelegentlich, doch das Geschwindigkeitsgefühl blieb stets erhalten, da die Entwickler das Scrolling so abgestimmt hatten, dass die Strecke vor ihnen scharf dargestellt wurde.
Die Streckenvielfalt reichte von Stadtstraßen über Küstenstraßen und Wüstenlandschaften bis hin zu Industriegebieten – jede Strecke mit ihren eigenen Gefahren und Abkürzungen. Ein separater Zweispielermodus ermöglichte es Freunden, sich auf einem gemeinsamen Bildschirm zu duellieren – ein typisches Merkmal von Heim-Rennspielen. Die Cartridge wurde mit einem ramponierten Handbuch ausgeliefert, das voller Tipps, Kartenausschnitten und gelegentlichen Cheat-Codes steckte, die schnellere Siege versprachen. Obwohl Burnin' Rubber für die 80er-Jahre eher bescheiden war, brachte es eine Community hervor, die in Newslettern und Benutzergruppen Tipps, Highscores und von Fans entworfene Strecken austauschte.
Obwohl es schnell von schnelleren Nachfolgern überholt wurde, hinterließ der Titel Spuren als Beweis dafür, dass Heimcomputer das Tempo von Arcade-Spielen ohne Hardware-Sprünge erreichen konnten. Sammler erinnern sich an seinen eigensinnigen Charme und daran, wie ein einfacher Streckenparcours stundenlange spannende Duelle ermöglichte; der Ausdruck „Burn in Rubber“ wurde zum Synonym für das Ausreizen der Sprite-Anforderungen. In den Annalen der frühen C64-Rennspiele verkörpert dieser experimentelle Titel die Ära, in der der Ehrgeiz die Leistungsfähigkeit der Hardware übertraf und die Spieler lernten, die Geschwindigkeit auf dem Bildschirm zu erfassen.
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