Spiele entwickelt von Bits Corporation
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Mary Shelley's Frankenstein
Basierend auf dem Film-Remake von Frankenstein aus dem Jahr 1994, ist der Spieler der künstliche Mensch, der von Victor Frankenstein erschaffen wurde. Nachdem Victor seine Schöpfung aufgrund ihres hässlichen Aussehens zurückweist, läuft die Schöpfung vor Victor weg und schwört ihm Rache.
Der Spieler durchläuft eine Reihe von Levels und muss alles, was angreift, mit einem Holzstab abwehren. Es ist möglich, das Ende des Stocks in Brand zu setzen, indem man ihn in Richtung der brennenden Fackeln schwingt, die sich an den Wänden befinden. Der Spieler kann auch einen Spezialangriff einsetzen: eine blaue Kugel, die aus den Händen der Kreatur kommt und dem Spieler etwas Leben nimmt. Es gibt auch einige einfache Rätsel zu lösen, um die Levels zu schlagen.
Maximum Roadkill
Maximum Roadkill ist ein klassisches DOS-Spiel aus dem Jahr 1995, das bei jedem begeisterten Spieler mit Sicherheit Erinnerungen an diese Zeit wecken wird. Dieses von Dynamix entwickelte und von Activision veröffentlichte Spiel wurde von Kritikern und Spielern gleichermaßen gut aufgenommen und erhielt Lob für sein einzigartiges Gameplay und seine Grafik.
Die Prämisse von Maximum Roadkill dreht sich um eine dystopische Zukunft, in der die Welt von einem katastrophalen Ereignis heimgesucht wurde und nur eine Handvoll Überlebende zurückblieben. Diese Überlebenden müssen nun über gefährliche und chaotische Straßen navigieren, um einen sicheren Hafen namens „Plunder Island“ zu erreichen. Der Fang? Auf den Autobahnen wimmelt es von rücksichtslosen Banden und mutierten Kreaturen, die alle um die Kontrolle wetteifern und bereit sind, jeden Eindringling mit extremer Gewalt auszuschalten.
Die Spieler übernehmen die Rolle eines einsamen Überlebenden mit dem Ziel, Plunder Island zu erreichen und dabei alle Hindernisse auf ihrem Weg zu überwinden. Das Gameplay erinnert an ein Rennspiel, bei dem der Spieler ein schwer bewaffnetes Fahrzeug fährt und auf der Straße mit Feinden kämpft. Unterwegs können die Spieler auch Power-Ups und Waffen sammeln, um sich im Kampf ums Überleben einen Vorteil zu verschaffen.
Eines der herausragenden Merkmale von Maximum Roadkill ist seine einzigartige Grafik. Das Spiel verfügt über eine isometrische Ansicht, die den Spielern einen detaillierten und immersiven Blick auf die postapokalyptische Welt bietet, durch die sie navigieren müssen. Auch die Grafik ist für ein DOS-Spiel überraschend detailliert, was für ein fesselndes und optisch ansprechendes Erlebnis sorgt.
Das Spiel bietet den Spielern auch eine Herausforderung, da in jedem Level eine Vielzahl von Missionen erfüllt werden müssen. Von der Begleitung anderer Überlebender bis hin zum Besiegen von Bossen erfordert jede Mission unterschiedliche Strategien und Fähigkeiten, um das Gameplay frisch und spannend zu halten. Und für diejenigen, die eine zusätzliche Herausforderung suchen, gibt es einen Mehrspielermodus, in dem Spieler in rasanten Rennen gegeneinander antreten oder sich an intensiven Fahrzeugschlachten beteiligen können.
Erwähnenswert ist auch der Soundtrack von Maximum Roadkill, dessen Heavy-Metal- und elektronische Melodien das chaotische und adrenalingeladene Gameplay perfekt ergänzen. Auch die Soundeffekte sind erstklassig und tragen zum immersiven Gesamterlebnis des Spiels bei.
Maximum Roadkill
Maximum Roadkill erschien 1996 für DOS und bot einen lauten, actiongeladenen Ansatz für Fahrzeugkämpfe. Anstatt Autofahren als entspannte Kulisse zu inszenieren, verwandelt es jede Kreuzung und jeden Straßenabschnitt in eine Gladiatorenarena. Das Prinzip ist simpel, aber genial: Man steuert ein schwer bewaffnetes Auto, jagt Ziele und überlebt das Chaos lange genug, um den Kampf zu gewinnen. Der Charme des Spiels liegt darin, dass die Regeln von der Geschwindigkeit selbst bestimmt werden und aggressive Manöver sowie rücksichtslose Zerstörung fördern.
Unter der Haube vermischt das Spiel Missionsziele mit Arena-artigem Chaos. Man jagt Gegner, sabotiert sie mit Waffen und nutzt die Umgebung zu seinem Vorteil, indem man Kollisionen provoziert, Wege blockiert und chaotische Kettenreaktionen auslöst. Die Fahrzeugsteuerung ist arcade-freundlich: Die Lenkung reagiert präzise, die Beschleunigung ist unmittelbar und der Schwung ist entscheidend – Bremsen im falschen Moment kann verheerende Folgen haben. Power-ups und Waffensets sorgen für Abwechslung und verleihen jedem Durchgang einen anderen Rhythmus, während man Angriff und hektische Positionswechsel in Einklang bringt.
Optisch bleibt der Titel im Stil der späten 90er mit polygonalen Fahrzeugen und schnell bewegten Sprites, wobei die Übersichtlichkeit in Bewegung Vorrang vor detailliertem Realismus hat. Sichtbare Schäden und häufige Funken tragen zur Brutalität bei, während die Hintergrunddetails so dezent sind, dass Bedrohungen stets erkennbar bleiben. Die Kamera bemüht sich, das Geschehen zentriert zu halten, obwohl enge Kurven kurzzeitig zu Orientierungsschwierigkeiten führen können. Das Sounddesign sorgt für die richtige Härte, vom Motorengebrüll bis zu den wuchtigen Einschlägen, und verleiht jedem Treffer die befriedigende Wucht eines Beinahe-Unfalls.
Der für die damalige Zeit übliche Mehrspielermodus trug dazu bei, dass das Spiel bei Spielern Anklang fand, die gerne die Gewohnheiten ihrer Gegner studierten und ihre Taktiken verfeinerten. Auch im Einzelspielermodus erfordert die Herausforderung Ausdauer und Improvisation, da sich die Gegner selten an die vorgegebene Linie halten. Der Erfolg hängt oft davon ab, die Angriffsmuster der Gegner zu lernen, Schwachstellen auszunutzen und die Waffensalven so zu timen, dass man beim Suchen nach Deckung keine Munition verschwendet. Diese Lernkurve fühlt sich verdient an und belohnt mutiges Experimentieren.
Maximum Roadkill liest sich wie eine Momentaufnahme seiner Zeit: einer Ära, in der DOS-Fans nach Unmittelbarkeit, Spektakel und knackigem Wettkampf an der Tastatur strebten. Seine größte Stärke liegt darin, wie es das Fahren als Kampfsprache inszeniert, wo Rammen nicht nur ein Unfall, sondern eine Strategie ist. Während spätere Genres die Physik verfeinerten und die Produktionswerte erhöhten, sorgt dieses Spiel immer noch für ein raues Grinsen, angetrieben von Adrenalin, metallischem Lärm und der Freude, jede Straße in ein Demolition Derby zu verwandeln.
No Escape
No Escape ist ein klassisches Action-Adventure-Spiel, das 1994 für die Sega Genesis-Konsole entwickelt und veröffentlicht wurde. Es erzählt die Geschichte eines Mannes namens John, der auf einem verlassenen Planeten ohne Fluchtmöglichkeit gestrandet ist. In der Rolle von John müssen die Spieler durch tückisches Gelände navigieren, gefährliche Kreaturen bekämpfen und Rätsel lösen, um letztendlich einen Weg zu finden, dem Planeten zu entkommen.
Eines der auffälligsten Merkmale von No Escape ist seine Grafik. Für ein Spiel, das Anfang der 90er Jahre veröffentlicht wurde, ist die Grafik überraschend detailliert und fesselnd. Das Spiel findet in einer lebendigen Science-Fiction-Umgebung mit verschiedenen Landschaften statt, die von Wüsten über Höhlen bis hin zu Industriekomplexen reichen. Die Liebe zum Detail in jedem Bereich verleiht dem Spiel Tiefe und Realismus und gibt den Spielern das Gefühl, wirklich eine neue Welt zu erkunden.
Neben der atemberaubenden Grafik bietet No Escape auch einen beeindruckenden Soundtrack. Die Musik des Spiels, komponiert vom Branchenveteranen Tim Follin, fängt die Science-Fiction-Atmosphäre perfekt ein. Die unheimlichen und intensiven Tracks verleihen dem Gameplay Spannung, während die sanfteren Melodien ein Gefühl des Erkundens und Entdeckens vermitteln. Auch die Soundeffekte sind außergewöhnlich, vom unheimlichen Kreischen der Monster bis zum dröhnenden Geräusch von Explosionen.
Das Gameplay von No Escape ist eine Mischung aus Rätsellösen und Action. Die Spieler müssen ihren Verstand einsetzen, um verschiedene Herausforderungen und Hindernisse zu lösen, wie zum Beispiel das Finden von Schlüsseln oder das Schieben von Blöcken, um Türen zu öffnen. Das Spiel enthält jedoch auch intensive Actionsequenzen, in denen die Spieler eine Reihe von Kreaturen mit Waffen bekämpfen müssen, die sie im Laufe des Spiels finden. Die Steuerung ist einfach und reaktionsschnell und erleichtert den Spielern die Navigation durch die herausfordernden Level des Spiels.
Einer der bemerkenswertesten Aspekte von No Escape ist sein hoher Schwierigkeitsgrad. Dies ist kein Spiel für schwache Nerven. Die Rätsel sind komplex und die Gegner schwer zu besiegen, was präzises Timing und meisterhafte Präzision erfordert. Während dies für einige Spieler frustrierend sein kann, steigert es das Erfolgserlebnis, wenn jedes Level abgeschlossen ist.
Das Spiel verfügt außerdem über eine einzigartige Funktion, die es Spielern ermöglicht, zwischen zwei verschiedenen Dimensionen zu wechseln. Dies verleiht dem Gameplay eine zusätzliche Komplexitätsebene, da die Spieler durch eine Dimension navigieren müssen, um auf bestimmte Bereiche zuzugreifen und Rätsel in der anderen Dimension zu lösen. Diese Funktion sorgt für ein fesselndes Gameplay und fügt dem traditionellen Action-Adventure-Genre ein neues Element hinzu.