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Spiele entwickelt von Centropolis Interactive

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Godzilla Online

Windows 1998
Godzilla Online ist ein 1998 erschienenes Windows-Spiel, das Echtzeit-Kampf gegen Monster mit strategischer Stadtplanung verbindet. Entwickelt von Kaiju Interactive und für PC von MicroVerse Software veröffentlicht, entführt das Spiel die Spieler in eine virtuelle, an Tokio angelehnte Metropole, in der kolossale Monster und menschliche Verteidigungsteams um die Kontrolle wichtiger Stadtteile kämpfen. Online-Spiele sind über Modem- und LAN-Verbindungen möglich, mit festen Matchgrößen für acht Spieler und optionalen Koop-Modi für Viererteams. Das Gameplay konzentriert sich auf schnelle Echtzeit-Konflikte, in denen die Spieler ein Kaiju oder eine Verteidigungseinheit ihrer Wahl befehligen. Die Steuerung erfolgt traditionell mit Tastatur und Maus, wobei Brüllen und Verteidigungsaktionen auf Schnellzugriffstasten liegen. Jedes Monster verfügt über ein individuelles Angriffsrepertoire: Stampfattacken, die Fahrzeuge und Infrastruktur zerstören, ein Atomatem aus der Ferne, der Energie entzieht, ein Schwanzhieb zur Massenkontrolle und ein Bodenschock, der Gegner in der Nähe betäubt. Energie dient als Ressource, die durch die Zerstörung von Gebäuden und das Absorbieren besiegter Gegner aufgefüllt wird. Sie ermöglicht Spezialfähigkeiten, temporäre Größensteigerungen und gezielte Transformationen, die den Kampf zugunsten des aktiven Kaiju entscheiden. Die Umgebungen erstrecken sich über fünf urbane Arenen, die eine weitläufige, moderne Megapolis am Rande des Zusammenbruchs darstellen sollen. Downtown Crossing, Hafenviertel, Industriegebiet, Shinjuku-Ruinen und Himmelskuppel bieten jeweils eine einzigartige Mischung aus Engpässen, erhöhten Wegen und zerstörbarer Architektur. Die Siegbedingungen variieren je nach Karte und umfassen Gebietskontrolle, die Zerstörung kritischer Einrichtungen und wellenbasierte Verteidigungsszenarien. Atmosphärische Veränderungen – Tag-Nacht-Zyklus, wechselndes Wetter – beeinflussen die Sicht und die taktischen Optionen, während Umweltgefahren wie einstürzende Brücken oder explodierende Gasleitungen jede Begegnung noch gefährlicher machen. Die visuelle Präsentation kombiniert handgezeichnete Sprites mit Bitmap-Hintergründen, um Größe und Wirkung zu vermitteln. Die Monster heben sich als markante, dynamisch animierte Silhouetten von detailreichen Stadtlandschaften ab. Parallax-Hintergründe und dezente 3D-Tiefeneffekte suggerieren Höhe und Entfernung. Der Soundtrack, untermalt das Spektakel mit kraftvollen, orchestralen Klängen und Samples von Brüllgeräuschen, Artilleriefeuer und einstürzenden Gebäuden, unterstreicht die Wucht jedes Kampfes. Das Ergebnis ist ein stimmiges, immersives Erlebnis, das Massenzerstörung als organisierten Wettkampf darstellt und Spieler dazu einlädt, sich abzusprechen, zu improvisieren und den Nervenkitzel stadtweiter Verwüstungen zu genießen. Die Server bieten sowohl Ranglisten- als auch Gelegenheitsmodi. Ein Lobby-System zeigt laufende Matches, Spieler-Ranglisten und wiederholbare Demos an. Im Zuschauermodus können Beobachter die Kämpfe aus verschiedenen Kameraperspektiven verfolgen, während ein einfacher Replay-Editor es Spielern ermöglicht, denkwürdige Verwüstungen noch einmal anzusehen. Der Spielfortschritt basiert auf Ruhmpunkten, die durch Zerstörungseffizienz und das Erfüllen strategischer Ziele verdient werden. Diese schalten alternative Skins, Aura-Effekte und verbesserte Interaktionen mit der Umgebung frei. Godzilla Online bietet ein temporeiches, onlinebasiertes Monster-Erlebnis, das Spektakel mit kompetitivem Gameplay für Fans filmreifer Kaiju-Action verbindet.
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