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Return of the Invaders
Return of the Invaders, 1985 für den Arcade-Markt erschienen, ist ein Shoot 'em up, das die Tradition früher Arcade-Weltraumangriffe fortsetzt. Das Gehäuse ist ein Standard-Standgerät mit Farb-CRT-Bildschirm. Spieler können entweder alleine oder abwechselnd im Zweispielermodus gegeneinander antreten. Ein einzelner Joystick steuert die horizontale Bewegung am unteren Rand des Spielfelds, und ein einzelner Schussknopf feuert den Laser des Spielers ab. Die Action entfaltet sich rasant und erfordert von Anfang bis Ende präzises Timing und eine gute Hand-Augen-Koordination.
Die Invasoren rücken in einem disziplinierten Raster vor und marschieren in dichten Reihen nach unten, während der Spieler versucht, sie aufzuhalten. Jede Welle bringt neue Formationen und höhere Geschwindigkeiten mit sich, und einige gepanzerte Gegner benötigen zusätzliche Treffer, bevor sie besiegt werden. Zerstörbare Barrieren am unteren Bildschirmrand bieten kurzzeitig Schutz, zerbrechen aber unter starkem Beschuss. Sobald eine Reihe zerstört ist, rückt die nächste Gruppe in Reichweite vor, und das Tempo zieht an, wodurch die Spieler gezwungen sind, neue Angriffswinkel zu improvisieren.
Die verschiedenen Gegnertypen sorgen für Abwechslung und Risiko. Standard-Invasoren greifen in gestaffelten Reihen an und feuern in vorhersehbaren Mustern. Schnellere Aufklärer hingegen zickzackförmig über den Bildschirm, ziehen sich bei Treffern zurück und riskieren einen verheerenden Gegenangriff. Schwerere Kreuzer verfügen über Schilde, die einen Teil des eingehenden Feuers absorbieren. Um diese zu durchbrechen, sind konzentrierte Salven oder gezielte Manöver erforderlich. In der Mitte des Levels taucht ein Träger-Mutterschiff auf, koordiniert kleinere Schiffe und entfesselt eine konzentrierte Angriffswelle, die Timing und Munitionsmanagement vor Levelende auf die Probe stellt.
Die visuelle Präsentation kombiniert klare Sprites mit einer lebendigen, kontrastreichen Farbpalette. Die Invasoren werden als markante, kantige Silhouetten vor einem sternenübersäten Hintergrund dargestellt, während das Schiff des Spielers am unteren Bildschirmrand scharf und agil bleibt. Explosionen erstrahlen in hellen Strahlen, und die Zerstörung von Barrieren und Schiffen wird von perkussionsartigen Blips und bassigen Schlägen begleitet, die jeden erfolgreichen Treffer unterstreichen. Die Gesamtästhetik setzt auf eindeutige Formen und schnelle Erkennbarkeit, sodass Ziele auch im Eifer des Gefechts sofort erkennbar bleiben.
Der Soundtrack ergänzt die Grafik mit einem einprägsamen und unkomplizierten Arcade-Soundtrack. Laserschüsse erzeugen klare, klingende Töne, feindliche Eindringlinge stoßen charakteristische Pieptöne aus und Explosionen erzeugen befriedigende, hallende Detonationen, deren Intensität mit jeder anrückenden Welle zunimmt. Der Soundtrack sorgt in den Levels für ein treibendes Tempo und vermittelt den Spielern ein Gefühl von Vorwärtsdrang, selbst wenn der Schwierigkeitsgrad steigt. Hohe Punktzahlen schalten Bonusleben und Levelauswahl-Credits in späteren Automaten frei und motivieren so zu längerem Spielen, während die Spieler Timing, Winkel und Mustererkennung verfeinern, um die Rückkehr der Invasion zu meistern.