Spiele entwickelt von Ellams Software
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Aardvark Antics
In der Blütezeit der frühen Mobile Games eroberte ein winziger Titel eine Nische auf der Mophun-Plattform: Aardvark Antics, erschienen 2003. Dieses handliche Wunder entführte die Spieler in eine unbeschwerte, cartoonartige Welt, in der der Sammler Arlo zwischen windgepeitschten Ebenen und sonnenbeschienenen Gassen hin und her hüpft. Entwickelt mit den Einschränkungen monochromer Bildschirme und begrenztem Arbeitsspeicher, demonstrierte das Spiel, wie ausdrucksstark ein 2D-Abenteuer auf einem Handy sein konnte. Das Design setzt auf kurze Spielrunden und Herausforderungen und macht jeden Durchgang zu einer vergnüglichen Flucht statt zu einem großen Epos.
Im Kern des Gameplays geht es darum, Arlo durch Level zu steuern, in denen Geschwindigkeit, Timing und sorgfältige Planung aufeinandertreffen. Das Erdferkel nutzt seine lange, glitschige Zunge, um Insekten und Snacks zu probieren – eine Mechanik, die gleichzeitig als Nahrung und Rätselwerkzeug dient. Gräbt man in weichem Boden, werden geheime Gänge sichtbar, während federnde Plattformen und Vorsprünge Präzision belohnen. Feinde lauern am Rande, doch in den meisten Begegnungen kommt es eher auf Ausweichen und List als auf rohe Gewalt an. Mit wenigen Steuerelementen jonglieren die Spieler mit Bewegung, Sprungweite und einer verspielten Grabfunktion, wodurch sich jedes Level eher wie ein kurzweiliges Puzzle als wie ein eintöniges Spiel anfühlt.
Optisch besticht der Titel durch markante Silhouetten und warme, papierartige Farben, die auf kleinen Bildschirmen besonders gut zur Geltung kommen. Die Animationen sind sparsam, aber ausdrucksstark: Arlos Ohren flattern und sein Schwanz verleiht jedem Sprung Gewicht. Das Sounddesign ergänzt das Tempo mit knackigen Pieptönen und fröhlichen Melodien, die zwischen den Spielrunden nachklingen und Arcade-Nostalgie wecken, ohne dabei kitschig zu wirken. Die Benutzeroberfläche ist minimalistisch und übersichtlich gestaltet, sodass sich die Spieler voll und ganz auf die Action konzentrieren können. Trotz der Hardware-Beschränkungen vermittelt der Titel ein überraschend flüssiges und ausgereiftes Spielgefühl.
Der Titel ist ein Zeugnis der frühen Kreativität mobiler Spiele – ein Werk, das aus einer Plattform hervorging, die kompakte Fantasie förderte. Er bot eine willkommene Alternative zu den damals allgegenwärtigen Shootern und Rennsimulationen. Obwohl es kein Kassenschlager war, fand es eine kleine, aber treue Fangemeinde, die sein rasantes Tempo und die skurrile Prämisse schätzte. Das Spiel diente auch als Schaufenster für Mophuns Fähigkeiten und zeigte, wie sich ein charaktergetriebenes Abenteuer an verschiedene Geräte anpassen lässt. Mit der Weiterentwicklung des Mobile Gaming erinnerten Titel wie dieser die Entwickler daran, Verspieltheit genauso zu zelebrieren wie Herausforderungen.
Monkey Business
Monkey Business ist ein 2D-Action-Puzzle-Plattformer, der 2003 für die mobile Spieleplattform Mophun erschien. Die Spieler steuern einen flinken Dschungelaffen durch eine Reihe von Levels in einer sonnendurchfluteten Tropenwelt. Ziel ist es, gestohlene Bananen zurückzuholen und das Gleichgewicht im Blätterdach wiederherzustellen. In jedem Level muss der Spieler eine bestimmte Anzahl Bananen sammeln und dabei Plattformen, Lianen und seichte Gewässer überwinden. Gerettete Verbündete dienen als zusätzliche Belohnung für erfolgreiche Durchgänge. Der Spielverlauf erzählt eine leichte Geschichte über Streiche und die Wiederherstellung des Dschungels im Einklang mit seinem natürlichen Rhythmus.
Die Steuerung ist für mobile Geräte optimiert: einfache Links- und Rechtseingabe, eine Sprungfunktion sowie die Möglichkeit, sich an Lianen und Stangen festzuhalten und zu schwingen. Der Affe kann in jedem Level verstreute Bananen einsammeln und als Währung und Munition verwenden, um Schalter zu betätigen, Fallen auszulösen oder kleinere Hindernisse beiseitezuschieben. Timing und Präzision sind entscheidend, denn Gefahren wie rollende Kokosnüsse, Stachelfelsen und schelmische Gegner, die die Wege patrouillieren, sind die Hauptgründe. Wer ein Level schnell oder mit zusätzlichen Bananen abschließt, erzielt höhere Punktzahlen und schaltet weitere, anspruchsvollere Level frei.
Das Leveldesign kombiniert ein kompaktes, rätselorientiertes Layout mit Herausforderungen für schnelle Reflexe. Viele Wege verzweigen sich und bieten versteckte Pfade und Bananenverstecke, die Erkundung belohnen. Vertikale Progression ist ein Markenzeichen: Kletterpassagen führen zu Baumkronen oder Tempelvorsprüngen, und die Kulissen verändern sich im Tag-Nacht-Zyklus. Die Rätsel basieren oft darauf, Schalter in der richtigen Reihenfolge zu aktivieren, Lianenschwünge im richtigen Moment auszuführen und gesammelte Bananen zum Auslösen von Mechanismen zu nutzen. Das Spiel fördert Wiederholungen, um alternative Wege zu entdecken und Bonuskammern freizuschalten, was der ansonsten leicht zugänglichen Arcade-Action eine zusätzliche Tiefe verleiht.
Die visuelle Präsentation setzt auf kräftige, cartoonartige Pixelgrafik. Die Sprites stellen den Affen in übertriebenen Posen mit klaren Silhouetten und flüssigen, aber kompakten Animationszyklen dar. Die Hintergründe zeigen vielschichtige, scrollende Dschungel, Wasserfälle und antike Ruinen, die in helles Licht getaucht sind. Die Farbpalette betont üppiges Grün, warmes Braun und gelegentlich sonnendurchflutetes Gelb. Der Soundtrack untermalt das Geschehen mit einer luftigen Dschungelatmosphäre, Vogelgezwitscher und perkussionsbetonten Melodien, die sich im Hintergrund wiederholen. Soundeffekte für Sprünge, Bananenwürfe und das Sammeln von Früchten sorgen für ein unmittelbares und befriedigendes Feedback.
Das Spielerlebnis basiert auf einer intuitiven Steuerung und einem angenehmen Schwierigkeitsgrad. Die Level sind kurz genug für schnelle Sessions, während die zugrundeliegenden Puzzle-Elemente auch für ausdauernde Spieler eine Herausforderung bieten. Das Sammeln von Bananen dient als zentrales Motivationselement, wobei Punkte und Boni für schnelles und effizientes Abschließen belohnt werden. Das Spieltempo kombiniert leichte Erkundung mit flinken Jump'n'Run-Elementen und vermittelt ein Gefühl von Dynamik, während der Affe zwischen Plattformen springt, an Lianen schwingt und Hindernissen ausweicht. Monkey Business bietet ein kompaktes, ausgefeiltes Arcade-Erlebnis, das sich ideal für gelegentliches Spielen auf Mobilgeräten eignet.
Santa
Santa von Mophun bietet ein kompaktes, temporeiches Action-Erlebnis für kurze Spielrunden. Die Spieler übernehmen die Kontrolle über den Weihnachtsmann und reisen durch verschiedene winterliche Umgebungen. Sie bewegen sich über Dächer und verschneite Wege und meistern dabei die Gefahren der Jahreszeit. Ziel ist es, das Ende jedes Levels zu erreichen, indem man Hindernissen ausweicht und die benötigten Gegenstände sammelt, damit der Weihnachtsmann seine Lieferungen pünktlich ausliefern kann. Das Spiel ist so konzipiert, dass man sofort loslegen kann. Der Fortschritt wird anhand klarer Levelziele und eines steigenden Schwierigkeitsgrades gemessen, wenn die Wege enger werden und die Gefahren zunehmen.
Bewegung und Interaktion basieren auf einer reaktionsschnellen Plattform-Steuerung. Der Weihnachtsmann lässt sich mit den Richtungstasten bewegen und präzise steuern, um Sprünge, Landungen und Kurven zu meistern. Hindernisse wie herabfallende Trümmer, Bodenfallen und bewegliche Blockaden erfordern gutes Timing, um Kollisionen zu vermeiden. Bei einer Kollision verliert der Spieler Zeit und Schwung, und wiederholte Fehler verringern die Wahrscheinlichkeit, einen Level erfolgreich abzuschließen. Erfolgreiches Navigieren hängt oft davon ab, die Muster der Hindernisplatzierung zu erkennen und kontrollierte Sprünge einzusetzen, anstatt auf lange, unvorhersehbare Sprünge zu setzen.
Um verschiedene Problemlösungssituationen zu unterstützen, verwendet das Spiel einfache Mechaniken, die sauberes Spiel belohnen. Geschenke und andere Liefergegenstände erscheinen in den Levels und tragen zur Punktzahl bei. Dadurch werden längere Wege anstelle von geradlinigem Vorankommen gefördert. Power-ups bieten temporäre Vorteile wie verbesserte Bewegungsgeschwindigkeit, kurzzeitigen Schutz oder Schwung, der dem Weihnachtsmann hilft, schwierige Abschnitte zu überwinden. Schneefall und levelspezifische Gefahren beeinflussen das Timing zusätzlich, beispielsweise durch rutschige Plattformen und gelegentliche windartige Störungen, die Sprünge beeinflussen.
Optisch verwendet Santa kräftige, kontrastreiche 2D-Sprites und leuchtende, weihnachtliche Farben, die für mobile Bildschirme geeignet sind. Das Charakterdesign betont die erkennbare Silhouette und die Details der Kleidung – Mantel, Mütze und Gürtel des Weihnachtsmanns –, die für gute Erkennbarkeit in der Action sauber dargestellt sind. Die Hintergründe zeigen stilisierte Winterlandschaften mit Dächern, Schornsteinen und Lichtern in der Ferne. Lichtparallaxe und mehrschichtige Szenerie sorgen für Tiefe, ohne die Performance zu beeinträchtigen. Effekte wie fallender Schnee, funkenartige Aufprallblitze und kurze Animationszyklen für Power-ups verstärken die Action.
Der Sound in Santa ist im festlichen Arcade-Stil gehalten: Mitreißende Melodieschleifen und knackige Soundeffekte verbinden Bewegung, das Sammeln von Gegenständen und Treffer. Glocken und Schlittengeräusche signalisieren den Spielfortschritt, während die Musik eine gleichmäßige Energie erzeugt, die zum Spieltempo passt. Das Ergebnis ist ein Spielerlebnis, das auf schnelles Meistern ausgelegt ist: Jeder Versuch verbessert das Routenverständnis, das Timing und die Steuerungspräzision. Erfolgreiches Abschließen und Erreichen hoher Punktzahlen basieren auf konstanten, souveränen Läufen durch die zunehmend anspruchsvollen Winterlevel.
Snowboard Bob
Snowboard Bob von Mophun schickt die Spieler auf einen rasanten Downhill-Sprint durch leuchtende, schneebedeckte Berge und stilisierte Skigebiete. Ziel ist es, jede Abfahrt kontrolliert und mit hoher Geschwindigkeit zu erreichen. Die Strecken bestehen aus langen, kurvenreichen Abfahrten mit wechselndem Untergrund, engen Kurven und Abschnitten, die saubere Linien belohnen. Der Fortschritt wird sowohl durch das Abschließen der Abfahrt als auch durch die Leistung gemessen. Das Spiel fördert gleichmäßiges Tempo, schnelle Reaktionen und präzises Timing bei Tricks, anstatt einfach nur geradeaus den Hang hinunterzurasen.
Im Mittelpunkt des Gameplays steht das Steuern von Bob den Hang entlang und das Halten seines Gleichgewichts beim Ausweichen von Hindernissen. Während der Abfahrt können die Spieler Grabs, Spins und andere Flugmanöver auslösen, indem sie von Rampen springen oder natürliche Unebenheiten im Gelände nutzen. Eine gute Landung verlängert Kombos und erhöht die Punktzahl, während unsaubere Landungen den Charakter verlangsamen und die Fahrt auf dem nächsten Abschnitt behindern können. Die Geschwindigkeitskontrolle ist in den schnelleren Kurven entscheidend: Driften in den Kurven hält die Geschwindigkeit hoch, erhöht aber das Risiko, in Hindernisse zu geraten.
Die Spielmechanik legt Wert auf ein reaktionsschnelles Handling in einem kompakten Format. Die Steuerung ist einfach und direkt und ermöglicht schnelle Richtungswechsel, um Steinen, Stangen und anderen Skifahrern auszuweichen, die in regelmäßigen Abständen die Strecke kreuzen. Das Fahrverhalten des Snowboards bleibt auch bei hohen Geschwindigkeiten gut erkennbar. Subtile Änderungen signalisieren den Gripverlust auf glatten Stellen und die Wichtigkeit, Bob vor der Landung zu zentrieren. Rampen und Sprünge laden in jedem Level dazu ein, die Spieler in „Air-Fenster“ zu lenken und so geplante Trickfolgen für höhere Punktzahlen zu fördern.
Optisch besticht Snowboard Bob durch kräftige, leuchtende Farben im Stil von Gameshows und eine klare Sprite-Grafik, die sich ideal für die mobile Nutzung eignet. Schneeeffekte und Details im Vordergrund erzeugen Tiefe, während die Kamera dem Fahrer folgt. Die Piste scrollt flüssig und vermittelt so ein Gefühl von Geschwindigkeit. Elemente am Streckenrand – Fahnen, Rails und verstreute Winterhindernisse – heben sich deutlich vom weißen Untergrund ab und sorgen für gute Orientierung bei schnellen Kurven und Trickwechseln mitten im Sprung.
Der Sound unterstreicht das Tempo mit mitreißender, arcadelastiger Musik und knackigen Soundeffekten für Kurven, Rampensprünge, Tricks und harte Landungen. Der Mix ist auf konstanten Schwung abgestimmt: Ein gleichmäßiger Rhythmus begleitet die Abfahrt, während plötzliche Aufpralle und Beinahe-Unfälle durch präzisere Signale signalisiert werden. Insgesamt basiert das Spielerlebnis auf schnellen, situationsbedingten Entscheidungen – aggressiv fahren für Punkte in der Luft, Hindernisse geschickt umfahren und jeden Lauf mit genügend Kontrolle beenden, um bis zum Schluss flüssige Tricks auszuführen.