Spiele entwickelt von Haemimont Games AD
Wir stellen eine Liste von Unternehmen bereit, die Abandonware-Spiele entwickelt haben.
Wähle ein Unternehmen aus, um dessen Spiele anzuzeigen.
Zur besseren Suche kannst du die Paginierung nach Buchstaben oder Zahlen verwenden.
Celtic Kings: Rage of War
Celtic Kings: Rage of War wurde 2002 veröffentlicht und ist ein Echtzeit-Strategiespiel, das im alten Irland und Teilen Galliens spielt. Das von Haemimont Games entwickelte und von Strategy First veröffentlichte Spiel wurde für sein historisch genaues Setting und sein fesselndes Gameplay gelobt.
Das Spiel dreht sich um den andauernden Konflikt zwischen den Kelten und den Römern im 1. Jahrhundert v. Chr. Die Spieler können wählen, ob sie die Kelten oder die Römer auf ihrem Weg zur Vorherrschaft anführen möchten. Das Spiel bietet sowohl einen Kampagnenmodus, in dem die Spieler einer einzigen Handlung folgen, als auch einen Mehrspielermodus, in dem bis zu acht Spieler gegeneinander antreten können.
Einer der bemerkenswertesten Aspekte von Celtic Kings: Rage of War ist die detaillierte und realistische Darstellung antiker Zivilisationen. Die Entwickler des Spiels haben große Anstrengungen unternommen, um die historische Genauigkeit zu gewährleisten, von der Architektur und Landschaft bis hin zu den Waffen und Rüstungen, die von den verschiedenen Fraktionen verwendet wurden. Diese Liebe zum Detail verleiht dem Gameplay ein Element der Authentizität und macht es zu einem Favoriten unter Geschichtsliebhabern.
Im Kern ähnelt das Gameplay von Celtic Kings: Rage of War traditionellen Echtzeit-Strategiespielen, in denen Spieler Ressourcen sammeln, ihre Basis aufbauen und verbessern und ihre Armeen zum Sieg führen müssen. Was dieses Spiel jedoch auszeichnet, sind die Helden, die rekrutiert und ausgebildet werden können, um die Armeen ihrer Fraktion anzuführen. Diese Helden haben einzigartige Fähigkeiten und können im Laufe der Zeit aufsteigen, was sie für den Erfolg jeder Kampagne unverzichtbar macht.
Das Spiel bietet außerdem einen Tag- und Nachtzyklus, der dem Gameplay eine weitere Strategieebene hinzufügt. Bestimmte Einheiten und Strukturen funktionieren tagsüber oder nachts besser, und die Spieler müssen ihre Strategien entsprechend anpassen. Dieses dynamische Gameplay hält die Spieler auf Trab und fügt den Schlachten ein Element der Unvorhersehbarkeit hinzu.
Darüber hinaus umfasst Celtic Kings: Rage of War eine Vielzahl von Fraktionen, jede mit ihren Stärken und Schwächen. Beispielsweise sind die Kelten für ihre wilden Krieger und starken Druiden bekannt, während die Römer über mächtige Belagerungswaffen und organisierte Militärtaktiken verfügen. Diese Vielfalt ermöglicht unterschiedliche Spielstile und erhöht den Wiederspielwert des Spiels.
In Sachen Grafik und Sound war Celtic Kings: Rage of War seiner Zeit voraus. Das Spiel bietet atemberaubende 3D-Grafiken, detaillierte Animationen und einen passenden Soundtrack, der die Spieler in die antike Welt eintauchen lässt. Diese Elemente, kombiniert mit dem tiefgründigen Gameplay, machen dieses Spiel zu einem unvergesslichen Erlebnis für jeden Strategiespiel-Enthusiasten.
Glory of the Roman Empire
Glory of the Roman Empire erschien 2006 für Windows und lud Spieler ein, die Stadtplanung einer blühenden imperialen Ära zu übernehmen. Entwickelt von Pyro Studios, vereint das Spiel Städtebau mit Echtzeitstrategie und lässt Spieler Provinzen von wenigen Hütten zu prächtigen Marmorkapitellen führen. Sie entwerfen alles von Insulae und Marktplätzen bis hin zu Aquädukten und Triumphbögen und kümmern sich gleichzeitig um Ressourcen, die Zufriedenheit der Bevölkerung und militärische Belange. Die Atmosphäre ist imposant und prachtvoll, mit kräftigen Farben, im Wind wehenden Bannern und dem ständigen Lärm von Bauarbeiten und Handel. Das Spiel will die Ehrfurcht vor Rom wiederaufleben lassen, ohne dabei die harte Arbeit der Verwaltung zu vernachlässigen.
Spieler kontrollieren weitläufige Bezirke, legen Straßen an, betreiben Aquädukte und platzieren Märkte, um das Wachstum zu fördern und gleichzeitig Engpässe und Aufstände zu verhindern. Eine Kampagne führt die Spieler durch detailreich gestaltete Szenen des Provinzlebens, aber man kann sich auch in einen freien Baumodus vertiefen, der die Stadtplanung anstelle von Eroberungen in den Vordergrund stellt. Die Wirtschaftspolitik konzentriert sich auf Steuern, Handelswege und öffentliche Bauvorhaben, deren Gebäude sowohl die Bevölkerung als auch die Finanzen nähren. Tempel, Theater, Bäder und Foren stärken die Moral, während Garnisonen und Wachtürme Eindringlinge abschrecken. Produktion und Nachfrage im Gleichgewicht zu halten, wird zu einer täglichen Herausforderung, und das Timing von Belagerungen oder Hilfsaktionen erfordert strategisches Geschick.
Optisch präsentiert sich das Spiel in einer detailreichen 3D-Umgebung, in der hoch aufragende Säulen und geflieste Innenhöfe über einem geschäftigen Horizont emporragen. Die Kamera gleitet sanft über die Viertel und ermöglicht es, Verkehr, Wasserläufe und Sichtlinien für die Verteidigung zu analysieren. Die Benutzeroberfläche präsentiert Bauoptionen, Bevölkerungsdaten und Wirtschaftsindikatoren übersichtlich in Panels, ohne dabei die zugrundeliegende Komplexität zu verbergen. Das Sounddesign mit Chorgesang, Marktrufen und fernen Marschgeräuschen trägt zur Illusion einer lebendigen Metropole bei. Die technische Performance kann auf belebten Karten Geduld erfordern, doch sorgfältige Planung wird belohnt.
Das Spiel erwarb sich trotz seiner Eigenheiten eine treue Fangemeinde. Gelobt wurden der ambitionierte Umfang und die Spieltiefe, während Mikromanagement und gelegentliche KI-Schwächen kritisch beäugt wurden. Fans von Stadtplanungssimulationen bot es eine lebendige Sandbox, in der architektonische Träume und logistische Rätsel ineinandergriffen und Raum für individuellen Stadtplan und politische Entscheidungen ließen. Sein Einfluss auf die Strategie-Szene Mitte der 2000er-Jahre ist in Erinnerungen, Fan-Guides und Diskussionen darüber, wie das antike Rom in moderner Software rekonstruiert werden könnte, bis heute spürbar. Als eigenständige Rom-Simulation ist es eine aufrichtige, wenn auch unvollkommene Hommage an monumentale Stadtvisionen. Sein Vermächtnis lebt fort und inspiriert immer wieder zu neuen Stadtplänen. Die Saga geht für neugierige Baumeister weiter.