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Spiele entwickelt von Hayden Software Co.

Wir stellen eine Liste von Unternehmen bereit, die Abandonware-Spiele entwickelt haben. Wähle ein Unternehmen aus, um dessen Spiele anzuzeigen. Zur besseren Suche kannst du die Paginierung nach Buchstaben oder Zahlen verwenden.

Computer Novel Construction Set

DOS 1985
Hayden's Computer Novel Construction Set ist möglicherweise das erste kommerzielle Programm zur Erstellung von Textadventures für den IBM PC. Es ist ein überraschend vielseitiges Programm, das es auch Nicht-Programmierern erlaubt, eigenständige Textadventures in der Tradition von Infocom zu erstellen, mit Storyline und Inventar-basierten Rätseln. CNCS verwendet eine Reihe von DOS-basierten Menüs und Pop-up-Fenstern, um Räume, Objekte, Beschreibungen usw. zu erstellen. Eine nette Sache ist, dass das von Ihnen erstellte Spiel automatisch mit verschiedenen Fenstern für jedes Element des Spiels dargestellt wird, z. B. ein Fenster für das Inventar Ihres Charakters, ein anderes für die Raumbeschreibung, ein anderes für Befehle usw. Dies ist viel fortschrittlicher als die meisten von Haydens eigenen frühen Spielen (z. B. The Holy Grail), und diese Multi-Fenster-Präsentation ist ein nettes Format, das man selten in IF sieht (mit ein paar Ausnahmen, z. B. Infocoms Beyond Zork). Die mitgelieferte Tutorial-Datei und das Minispiel vermitteln einen guten Eindruck davon, wozu das Programm in der Lage ist, und die meisten Optionen sind selbsterklärend. Insgesamt lohnt sich CNCS für jeden, der sich für das Schreiben von interaktiven Fiction-Spielen interessiert, aber nicht (viel) Zeit damit verbringen möchte, die Ins und Outs der aktuellen IF-Autorensprachen (wie Inform oder TADS) zu lernen. Es ist einfach zu bedienen, vielseitig und hat sich auch mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Veröffentlichung noch bewährt. Der Parser scheint vielseitiger zu sein als das spätere Freeware Adventure Game Toolkit (AGT), obwohl er immer noch weitgehend auf die Konstruktion von Verben und Substantiven beschränkt ist.

The Holy Grail

DOS, Apple II 1984
Es war das Jahr 1984, ein Jahr voller technologischer Fortschritte, neuer Moden und der Geburt eines Spiels, das bald zur Legende werden sollte – The Holy Grail. Dieses von Atari entwickelte DOS-Spiel eroberte schnell die Herzen und Köpfe von Spielern auf der ganzen Welt und wurde zu einem festen Bestandteil der Gaming-Community. Mit seiner einzigartigen Handlung, dem innovativen Gameplay und der für seine Zeit beeindruckenden Grafik veränderte The Holy Grail die Gaming-Landschaft und hinterließ einen bleibenden Eindruck in der Branche. Im Kern ist The Holy Grail ein Puzzle-Abenteuerspiel, das die Spieler auf die Suche nach dem schwer fassbaren Heiligen Gral mitnimmt. Im Mittelalter angesiedelt, übernehmen die Spieler die Rolle eines tapferen Ritters auf einer Mission, um den legendären Kelch zu finden, der angeblich die Macht der Unsterblichkeit in sich trägt. Das Spiel ist in verschiedene Level unterteilt, von denen jedes eine einzigartige Herausforderung darstellt, die überwunden werden muss, um weiterzukommen. Von der Navigation durch dunkle und gefährliche Wälder über das Lösen von Rätseln bis hin zum Kampf gegen wilde Drachen bietet The Holy Grail den Spielern ein abwechslungsreiches und aufregendes Spielerlebnis. Einer der beeindruckendsten Aspekte von The Holy Grail ist seine beeindruckende Grafik. Das Spiel wurde in den frühen Tagen des Gamings veröffentlicht und seine Grafik galt damals als erstklassig. Die detaillierten Landschaften, realistischen Charakterdesigns und lebendigen Farben erweckten das Spiel zum Leben und verliehen dem Gameplay einen Hauch von Realismus. Das Spiel verfügte auch über einen fesselnden Soundtrack, der das immersive Erlebnis verstärkte und das Interesse des Spielers durchgehend aufrechterhielt. Abgesehen von seiner Grafik und seinem Gameplay hatte The Holy Grail auch mit seiner einzigartigen Verwendung von Rätseln einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gaming-Welt. Das Spiel erforderte von den Spielern kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten, um voranzukommen, was für seine Zeit ein revolutionäres Konzept war. Die Rätsel waren nicht nur herausfordernd, sondern verliehen dem Gameplay auch Tiefe, sodass es mehr als nur eine bloße Suche nach dem Heiligen Gral war. The Holy Grail stach auch durch seine mehreren Enden hervor, die den Spielern das Gefühl gaben, den Ausgang des Spiels kontrollieren zu können. Die Aktionen und Entscheidungen des Spielers während des Spiels bestimmten letztendlich, welches Ende er erhalten würde. Dadurch wurde das Spiel noch spannender und wiederspielbarer, da die Spieler gespannt darauf waren, verschiedene Wege auszuprobieren und zu sehen, wie sich ihre Entscheidungen auf das Gesamtergebnis auswirkten.
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