Spiele entwickelt von H.I.C. Co., Ltd.
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Super Monkey Ball Jr.
Super Monkey Ball Jr. wurde 2003 von Sega als Teil der N-Gage-Serie entwickelt. Es war ihre erste Innovation der bereits beliebten Super Monkey Ball-Reihe, die speziell für die Spielekonsole entwickelt wurde.
Das Spiel präsentiert den gleichen verspielten Ton und die gleiche lebendige Grafik wie die Originaltitel und folgt einer Gruppe anthropomorpher Affen, genannt Band of Bonnie, die sich auf Monkey Island um ihre Geschäfte kümmert. Die Spieler übernehmen die Rolle der Affen mit dem Hauptziel, Bananen zu ernten und sie vor den Piraten zu schützen, die versuchen, einzudringen und zu stehlen. Da das Spiel in 3D gerendert wird, besteht das Ziel des Spielers darin, die Affencharaktere zu steuern, um sie auf der Suche nach versteckten Bananen strategisch um gefährliche Hindernisse herum zu manövrieren.
Obwohl es im Spiel weder Fahrzeuge noch Waffen gibt, ist die Manipulation der Affen überraschend genial. Während Spieler ihren gewählten Affen um volle 360 Grad drehen können, verleiht die atemberaubende Steuerung dem Spiel ein höheres Maß an Strategie. Super Monkey Ball Jr. bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade und bietet zahlreiche Herausforderungen. Mit jedem bestandenen Level erhalten die Spieler Zugang zu Bonusstufen und erhalten größere Kräfte gegen feindliche Streitkräfte.
Obwohl es im Spiel nur 8 Level gibt, bleiben die Herausforderungen dennoch äußerst fesselnd und fesselnd. Die süße Musik im Cartoon-Stil wird durch die Hinzufügung humorvoller Soundeffekte noch ansprechender und herzerwärmender. Das Spiel wurde nach seiner Veröffentlichung von der Kritik sehr positiv aufgenommen; Fans und Kritiker der Serie lobten sie für ihren hohen Wiederspielwert und den allgemeinen Spaßfaktor.
Trotz einiger technischer Probleme wie Phantomkontrollpulsationen und Einschränkungen bei den Levels ist Super Monkey Ball Jr. weiterhin eines der hochwertigsten und beliebtesten N-Gage-Spiele geblieben. Mit seiner bezaubernden Grafik, dem einfachen Zugang und der wunderbaren Handhabung hat das Spiel seinen Platz im N-Gage-Spielekatalog gefestigt.
The Typing of the Dead 2
Das 2008 erschienene „Typing of the Dead 2“ ist eine ungewöhnliche Mischung aus Arcade-Horror und praktischem Tastaturtraining. Es ist ein Ableger des schrägen Humors des Originals „Typing of the Dead“, das wiederum auf einem Dreamcast-Klassiker basiert, in dem man Zombies durch das Tippen von Wörtern vernichtete. In dieser Fortsetzung verlagert sich das Geschehen von einem Arcade-Automaten auf einen PC, wo Spieler Buchstaben auf blutige Horden schleudern und gleichzeitig ihr Zehnfingersystem unter Druck verbessern können.
Das Kernprinzip bleibt das Tippen, um Angriffe auszulösen. Wörter und Sätze bewegen sich dabei wie Kreaturen, die es zu vernichten gilt, über den Bildschirm. Tippt man den richtigen Begriff, bevor der Timer abläuft, durchdringt ein Lichtstrahl die Untoten. Andernfalls sinkt die Lebensenergie und die Wellen werden stärker. Das Spiel unterteilt die Spieler in aufeinanderfolgende Runden, in denen Genauigkeit und Geschwindigkeit entscheidend sind. Optionale Tipps und ein einsteigerfreundlicher Übungsmodus erleichtern Neulingen den Einstieg.
Optisch setzt die Fortsetzung auf pulsierendes Neonlicht und cartoonhafte Gewaltdarstellung – ein Look, der sich meilenweit von fotorealistischem Horror entfernt anfühlt, aber perfekt für einen schnellen Spieldurchgang geeignet ist. Gegner bewegen sich schwerfällig in stilisierten Silhouetten vorwärts, während die Hintergrundtexturen mit einem billigen Glanz schimmern. Das Sounddesign basiert auf druckvoller Percussion und kurzen Kommentaren, die Sprachausgabe ist bewusst übertrieben und mit komischem Timing gestaltet. Die Benutzeroberfläche bietet eine übersichtliche Übersicht über getippte Wörter, eine Lebensanzeige und eine Punktzahl, die schnelle Treffsicherheit statt langwieriger Strategie belohnt.
Kritiker reagierten Ende der 2000er-Jahre mit gemischten Gefühlen. Sie lobten die unkomplizierte Zugänglichkeit, die das Tippen zu einem rasanten Arcade-Spiel macht, merkten aber an, dass die Sätze mit der Zeit langweilig werden und der Neuheitswert verfliegt. Für Spieler, die einen hirnlosen Highscore anstreben, bleibt das Tempo mitreißend, aber Kenner traditioneller Lernsoftware könnten die mangelnde Spieltiefe bemängeln. Dennoch hat sich der Titel eine skurrile Nische geschaffen und Bewunderer gefunden, die ungewöhnliche Experimente schätzen, welche Lernen mit Retro-Horror verbinden.
Als kulturelles Kuriosum ist „The Typing of the Dead 2“ für Fans ungewöhnlicher Crossover ein Klassiker und erinnert daran, dass Lernspiele sich im Gewand der Pulp-Fantasy präsentieren und dennoch messbare Fortschritte ermöglichen können. Es lädt Spieler dazu ein, Rechtschreibung und Geschwindigkeit ohne die Eintönigkeit eines herkömmlichen Lernprogramms zu üben und sorgt für einen befriedigenden Dopaminrausch, wenn ein gezielter Tastendruck eine Horde auslöscht. Für den neugierigen Sammler bleibt es eine lebendige Momentaufnahme der Gaming-Stimmung von 2008, als die Grenzen zwischen den Genres fließend und spielerisch waren.