Spiele entwickelt von Markus Mangold
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Wallman
Wallman ist ein rasantes Jump'n'Run-Actionspiel für Windows, in dem der Spieler eine flinke Spielfigur durch immer schwieriger werdende Level steuert, die auf der Interaktion mit Wänden basieren. Präzise Bewegungen sind dabei entscheidend: Anstatt sich nur auf traditionelle Sprünge zu verlassen, fördert das Gameplay schnelle Übergänge zwischen Oberflächen, wobei Wände sowohl als Plattformen als auch als Absprungpunkte dienen. Die Level sind in übersichtliche, raumartige Abschnitte unterteilt, die jeweils in einem erreichbaren Ausgang enden. Der Schwierigkeitsgrad steigt mit zunehmender Dichte an Hindernissen, schmaleren Wegen und längeren Pfaden.
Die Kernmechanik basiert auf Wandkontakt und kontrollierter Bewegung. Der Spieler kann sich an vertikalen Flächen festhalten und Wandsprünge auslösen, um in sicherere Bahnen zu gelangen oder Lücken zwischen Plattformen zu überbrücken. Kurze Sprints und schnelle Richtungswechsel helfen beim richtigen Timing, wenn man bewegliche Hindernisse oder Lücken überquert, die zu langes Springen bestrafen. Das Timing ist besonders wichtig beim Überwinden von Stachelstreifen, rotierenden Barrieren und mit Stacheln besetzten Vorsprüngen, da Kollisionen in der Regel das Spiel beenden und den Spieler zum letzten Kontrollpunkt zurückschicken. In jedem Level ist die sorgfältige Wegfindung durch abwechselnde Boden- und Wandabschnitte die Hauptstrategie. Spieler, die Wandsprünge gekonnt kombinieren, anstatt Wände nur als Notlösung zu nutzen, werden belohnt.
Die Spielwelt vereint die Atmosphäre einer industriellen Testanlage mit stilisierten Umgebungen: Metallische Korridore, Betonschächte und neonbeleuchtete Kammern kennzeichnen sichere Wege und Gefahrenzonen. Die Beleuchtung trennt die Spielbereiche: Leuchtende Elemente heben begehbare Flächen hervor, während Gefahrenbereiche durch schärfere Kontraste und Silhouetten markiert sind. Zahlreiche Hindernisse sind so angeordnet, dass sie den Blick lenken und einen flüssigen Spielablauf erzeugen, der schnelle Läufe fördert, aber dennoch präzise Steuerung erfordert.
Optisch setzt Wallman auf einen klaren, geometrischen Stil mit kräftigen Konturen und kontrastreichen Farben. Plattformen, Wände und Gefahren sind auf einen Blick erkennbar, und Bewegungen bleiben auch in rasanten Sequenzen gut sichtbar. Der Hintergrund ist relativ übersichtlich und hebt die Spielfigur vor einem einfachen, gitterartigen oder architektonischen Hintergrund hervor, sodass Sprünge und Wandgriffe sich unmittelbar und präzise anfühlen.
Der Sound unterstreicht das Arcade-ähnliche Tempo mit energiegeladenen Synthesizerklängen und knackigen, auf Bewegung und Treffer abgestimmten Soundeffekten. Schritte, Wandkontakt, Sprunghinweise und Treffer in Gefahrensituationen geben direktes Feedback, während sich die Musikintensität im Verlauf des Levels verändert. Das gesamte Spielerlebnis basiert auf kurzen, geschicklichkeitsorientierten Versuchen: Jeder Spieldurchgang ist schnell zu starten, die Lernkurve konzentriert sich auf die Beherrschung der wandgestützten Bewegung, und der Erfolg hängt von präzisem Timing unter Druck ab, nicht von ausgiebigem Erkunden.