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Spiele veröffentlicht von BMB Compuscience

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Sopwith

DOS 1984
Anfang 1984 erschien auf dem PC ein kleines, aber feines Flugsimulationsspiel namens Sopwith. Das für DOS veröffentlichte Spiel lässt die Spieler in einen einsitzigen Doppeldecker schlüpfen, benannt nach dem berühmten Jagdflugzeug Sopwith Camel aus dem Ersten Weltkrieg. Sein Charme liegt nicht in Perfektion oder großen Ambitionen, sondern in der kompakten Umsetzung und dem überschaubaren Schwierigkeitsgrad, der den damaligen technischen Beschränkungen entsprach. In einem Markt voller vorsichtiger Handheld-Spiele und Tabellenkalkulationssimulationen bot Sopwith pure Arcade-Energie: Starten, ins Gefecht steigen und versuchen, eine Patrouille feindlicher Flugzeuge über einer stilisierten Schützengrabenlandschaft abzuhängen. Dank seiner geringen Größe war es auch für Haushalte mit bescheidenen Rechnern erschwinglich. Die Steuerung ist einfach, aber präzise. Im Vordergrund stehen Überleben und ein stetiger Action-Flow, keine filmreife Handlung. Man feuert einfache Schüsse auf Abfangjäger ab und wirft Bomben auf Bodenziele ab, während man den Schubregler durch Neigen des Controllers steuert. Treibstoff und Munition ähneln eher Timern als Ressourcen. Wenn die Munition ausgeht, landet man unfreiwillig. Wind und Flughöhe beeinflussen die Flugbahn der Schüsse subtil und erfordern präzises Timing und Geduld. Risikobereitschaft wird belohnt: Waghalsige Angriffe bringen mehr Punkte, und kurze Ruhephasen bieten die Möglichkeit zur Neubewertung. Grafik und Sound spiegeln die Hardwarebeschränkungen wider: Die Farben sind spärlich, die Sprites klobig und das Scrollen des Bildschirms moderat. Das Terrain mit Schützengräben und Treibstoffdepots ist mit minimaler Schattierung dargestellt und erzeugt so ein spielzeughaftes Schlachtfeld, das auf einem Monochrom-Monitor dennoch gut erkennbar ist. Der Sound besteht aus einfachen Knall- und Pieptönen, reicht aber aus, um Spieler auf vorbeifliegende Schüsse oder Flügelschläge aufmerksam zu machen. Das Spielfeld zwingt zu ständiger Konzentration auf Reflexe und Gedächtnis, während man Patrouillenrouten und Windverhältnisse einprägt. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet, wodurch sich das Cockpit eher gemütlich als weitläufig anfühlt. Trotz seiner Einfachheit hat sich Sopwith einen festen Platz in der Geschichte der Retro-PC-Spiele erobert und ist Enthusiasten als Paradebeispiel für Effizienz und Spannung in Erinnerung geblieben. Sein Einfluss reichte bis in spätere Mikroproduktionen hinein, die Wert auf präzise Steuerung und schnelle Spielzyklen legten, anstatt auf Storytelling. Einige Fans übertrugen die Idee auf moderne Plattformen oder schufen kleine Hommagen, die den gleichen Puls einfangen. Für Sammler und Emulationsbegeisterte ist das Original von 1984 eine Erinnerung daran, dass eine Handvoll Pixel und eine Handvoll Tasten den Spieler noch immer in eine lebendige historische Fantasiewelt entführen können. Vom Zahn der Zeit gezeichnet, aber dennoch agil, lädt es neue Spieler ein, ihr Können erneut unter Beweis zu stellen.

Sopwith

DOS 1985
Zwei der beliebtesten "Kult-Klassiker" aller Zeiten, Sopwith und sein stark verbesserter Nachfolger, Sopwith 2 sind klassische CGA-Spiele, die das Genre der fliegenden Zerstörungsflugzeuge begründeten. Neben dem mittlerweile legendären Gameplay verfügte das originale Sopwith sogar über Multiplayer-Netzwerkoptionen, die das Netzwerkprodukt "Imaginet" von BMB Compuscience nutzten (tatsächlich wurde das Spiel laut dem Autor genau zur Demonstration von Imaginet entwickelt). Was ist also das Besondere an Sopwith und seiner Fortsetzung? Die beste Antwort ist, dass beide Spiele unglaublich süchtig machend sind und Spaß machen. Sopwith ist ein seitwärts scrollendes Doppeldecker-Actionspiel mit zwei Seiten: cyanfarbenen und magentafarbenen Flugzeugen. Ihr Ziel im Einzelspielermodus ist es, alle gegnerischen Gebäude und Fahrzeuge zu zerstören, entweder durch Schießen, Bombardieren oder Einschlagen in sie. Um Sie zu stoppen, hat der Feind Flugzeuge eingesetzt, die Sie abschießen, und Gebäude, die Sie mit Flugabwehrfeuer beschießen. Jeder Level endet, wenn alle gegnerischen Gebäude und Fahrzeuge zerstört sind, und wird von einem schnelleren, schwierigeren Level mit der gleichen Karte gefolgt. Obwohl es sich um ein Arcade-Spiel handelt, sind alle Elemente eines guten Flugsimulators enthalten, wie z. B. begrenzte Munition, Bodenartillerie, begrenzter Treibstoff und eine begrenzte Anzahl von Bomben. Was Sopwith legendär macht, ist die Fähigkeit, bis zu 8 Spieler im Multiplayer-Modus (4 Menschen und 4 Computer) zu bedienen. Die ursprüngliche Sopwith hatte nicht viel Physikmodellierung, und die KI war ziemlich schwach. Sopwith 2 verbessert das Original in vielerlei Hinsicht, darunter intelligentere feindliche Flugzeuge, mehr Feinde (einschließlich der lästigen Vögel), größere Explosionen, verformbares Terrain und ein cooles Echtzeit-Radar- und Karten-Feature. Das Beste daran: Sopwith 2 wurde mit einem internen Timer programmiert, der es ermöglicht, dass das Spiel auf modernen Pentiums mit der gleichen Geschwindigkeit läuft wie auf IBM-XT-Computern (ähnlich wie bei Alley Cat). Mit außergewöhnlichem Gameplay, einfacher Steuerung und vielen Überraschungen sind Sopwith und Sopwith 2 einfach ein Muss für jeden Arcade-Fan. Schauen Sie sich auch Sopwith: The Author's Edition an: die beste und endgültige Version des Spiels, die von Designer David Clark im Jahr 2000 als Freeware veröffentlicht wurde.
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