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Spiele veröffentlicht von Double Density

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Baby Jack

Bomb Jack ist die Inspiration für dieses Actionspiel. Unser Held muss die Level mit nur einem Bildschirm durchqueren, um alle Edelsteine einzusammeln und den Kontakt mit den zahlreichen Käfern zu vermeiden, die sie bewachen. Die Levels haben weniger Vorsprünge und mehr offene Flächen als Bomb Jack. Je nachdem, wie schnell Sie den Bildschirm abräumen, wird ein Bonus vergeben. Sie haben fünf Leben; wenn Sie eines verlieren, wird die Anzahl der bisher gesammelten Diamanten nicht zurückgesetzt. Mit dem mitgelieferten Editor können Sie eine ganze Reihe von neuen Levels erstellen.

Ikarus

Das Jahr 1991 schien auf dem Commodore 64 mit Klassikern der späten Ära übersät, doch Ikarus stach als hartnäckiger Überlebender des Arcade-Fiebers hervor. Erschienen für eine Konsole, die viele schon für überholt hielten, bot der Titel eine rasante, brillante Herausforderung, die Ausdauer mehr belohnte als theatralisches Flair. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines wendigen Kampfroboters, manövriert durch ein Labyrinth aus Neongefahren und spuckt Kugeln. Was dieses Spiel so besonders macht, ist sein unnachgiebiges Beharren auf Präzision: Ein einziger falscher Moment kann einen ganzen Lauf zunichtemachen, während die präzise Kollisionserkennung selbst im Chaos für ein faires Spielgefühl sorgt. Grafisch schwelgt das Spiel in einer pixeligen Poesie, die sowohl retro als auch überraschend filmisch wirkt. Auf dem kleinen CRT-Bildschirm taucht Ikarus Tunnel und weite Himmel in eine bewusst gewählte Palette aus leuchtendem Blau, warmem Orange und sattem Grün. Das Schiff glänzt, während es Asteroidengürteln, Laserhagel und von listigen Feindformationen bewachten Heckgeschütztürmen ausweicht. Das Sounddesign ist prägnant, aber lebendig; der SID-Chip spielt eine kompakte Melodie, die zum Tempo passt, ohne eintönig zu werden. Power-ups erscheinen als schimmernde Kapseln und erhöhen vorübergehend Feuerrate, Schildstärke oder Geschwindigkeit, wodurch ein sorgfältiges Gleichgewicht zwischen Risiko und Belohnung entsteht. Vom Aufbau her orientiert sich Ikarus eher an Arcade-Spielen mit hohem Scoring-Anteil als an ausufernden Geschichten, doch die Level wirken durchdacht gestaltet. Jede Stage bietet eine sich verändernde Gefahrenkurve, von klaustrophobischen Korridoren bis hin zu weitläufigen Leerräumen, in denen man ein Führungsschiff durch ringförmige Hindernisse jagt. Der Schwierigkeitsgrad steigt sanft an und bestraft Neugierde nicht, sondern belohnt Wiederholung mit klügeren Manövern. Bosskämpfe erfordern Rhythmusgefühl und ein gutes Gedächtnis; zu wissen, wo sich ein Muster durchbrechen lässt, ist die halbe Miete. Die Steuerung reagiert präzise und vermittelt ein sicheres Gefühl – eine unverzichtbare Eigenschaft für ein Spiel, das einen entspannten Nachmittag schnell in eine echte Geduldsprobe verwandeln kann. Die Kritiken lesen sich heute wie eine Zeitkapsel und loben Ikarus für seinen eigensinnigen Charme statt für spektakuläre Neuheiten. Auf dem C64 sorgte es selten für Furore, doch treue Fans erinnern sich an den Glanz kleiner Erfolge und daran, wie ein perfekter Bogen über den Bildschirm fast filmisch wirken konnte. Das Spiel fügt sich nahtlos in seine Reihe ein und erinnert daran, dass Einschränkungen die Fantasie beflügeln, anstatt sie abzustumpfen. Wer dem Highscore hinterherjagt, mag zwar schlaflose Nächte haben, entwickelt aber auch eine tiefe Wertschätzung für ein Spiel, das gelernt hat, allein mit Stil zu überleben.
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