Spiele veröffentlicht von Impulze
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Championship Run
Dieses Rennspiel hat eine ähnliche Struktur wie Continental Circus, da Sie im ersten Rennen nicht schlechter als auf Platz 76 von 100 Autos im Computer landen dürfen, aber in jedem folgenden Rennen müssen Sie mehr leisten, um sich zu qualifizieren, obwohl es immer noch 100 Autos gibt. Sie müssen aufpassen, dass Sie nicht von der Strecke abkommen oder mit den anderen Autos zusammenstoßen, da dies das Auto verlangsamt.
Ihr Auto hat 3 Gänge, und Sie müssen beim Beschleunigen die Feuertaste drücken, um einen Gang höher zu schalten, und beim Bremsen die Feuertaste, um herunterzuschalten (was es schwieriger macht, nach einem Zwischenfall die Geschwindigkeit wiederherzustellen). Die Strecken sind voller Haarnadelkurven, Verkehr (nicht alle in direktem Wettbewerb mit Ihnen um die Position) und Hügel - sie zu erklimmen kann prekär sein. Die Rennen gehen über 4 Runden, und die Zeit für jede Runde wird auf dem Bildschirm angezeigt, zusammen mit der verbleibenden Distanz für diese Runde.
Edd the Duck!
Im Kinderfernsehen der frühen 90er Jahre waren Edd Duck und Wilson Arm die vertrauten Puppen, die in den Linksektionen aushalfen. Wie die meisten kindgerechten Lizenzen dieser Zeit war ihr erster Computerausflug ein vertikal scrollender Plattformer ähnlich wie Rainbow Islands, wenn auch ein sehr vereinfachter.
Edd muss sich innerhalb des Zeitlimits durch die Levels bewegen (es erscheint Wasser, um ihn zu ertränken, vermutlich verschmutztes Wasser, durch das eine Ente nicht schwimmen kann), während er alle Sterne einsammelt. Bösewichte können betäubt werden, indem man auf sie schießt, wodurch sie unantastbar werden, obwohl außer Edd eigentlich nichts stirbt. Die Levels sind thematisch an bestimmte Bereiche der BBC-Büros angelehnt, z. B. an ein Sci-Fi-Set und den Zeitraum.
Round the Bend!
Round the Bend! erschien 1991 für den Commodore 64, in einer Zeit, als die 8-Bit-Szene von Rennspielen, Jump'n'Runs und experimenteller Sprite-Grafik nur so wimmelte. Dieses Spiel setzt auf Fahrspaß statt auf pure Effekte und verlangt von dir, dich auf den Schwung zu konzentrieren, während die Straße kurvenreich wird, sich verengt und plötzlich blitzschnelle Reflexe erfordert. Das Spielprinzip ist leicht verständlich, doch der Schwierigkeitsgrad steigt stetig durch wechselnde Kurven, Hindernisse und präzises Timing, sodass flüssiges Lenken genauso wichtig ist wie Geschwindigkeit.
Im Spiel steuerst du ein Fahrzeug auf einer Strecke, die sich ständig von deinen Annahmen entfernt. Kurven fühlen sich weniger wie isolierte Hindernisse an, sondern eher wie ein lebendiger Rhythmus, in dem die beste Linie davon abhängt, wie die Straße sich kurz zuvor verhalten hat. Je länger du auf Kurs bleibst, desto mehr merkst du, wie die Herausforderung durch unübersichtliche Abschnitte und schnellere Entscheidungszyklen zunimmt. Driften ist nicht das Ziel, sondern Präzision. Es ist ein befriedigendes Gefühl, jede Kurve zu lernen, sich einzuprägen, wann man vom Gas gehen muss, und zu korrigieren, ohne in Panik zu geraten.
Optisch setzt der C64 die Bewegungen mit einem Sprite- und Scroll-Stil um, der vielen Fahrern der damaligen Zeit vertraut war. Trotzdem wirkt die Präsentation lebendig. Straßenabschnitte gleiten mit ausreichendem Kontrast vorbei, sodass die Kanten gut erkennbar bleiben. Elemente am Straßenrand und Hindernisse sorgen für mehr Abwechslung, ohne dabei zu verschwimmen. Die Animationen sind für 8-Bit-Verhältnisse gestochen scharf, besonders wenn das Auto schnell auf Lenkbewegungen reagiert. Selbst wenn der Bildschirm voll ist, vermeidet das Spiel jegliche visuelle Verwirrung, wodurch es flüssig und nicht nur hektisch bleibt.
Der Sound untermalt die Action mit druckvoller Chiptune-Energie und dynamischen Effekten, die jede brenzlige Situation lauter wirken lassen, als sie tatsächlich ist. Motorengeräusche und Kollisionsgeräusche wirken unmittelbar und fordern die Konzentration. Der Soundtrack übertönt nicht die Straße, sondern erzeugt einen gleichmäßigen Puls, der den Rhythmus der Kurven widerspiegelt. Es ist die Art von Sounddesign, die unaufdringlich zu besseren Fahrgewohnheiten anregt: frühzeitig lenken, auf Gefahren achten und die Eingaben bewusst ausführen.
Round the Bend! erschien 1991 und gehört zu jener späten Phase, in der die Commodore-64-Entwickler die Steuerung und die Übersichtlichkeit des Spiels verfeinerten. Es strebt nicht nach Realismus, sondern nach dem süchtig machenden Arcade-Spielprinzip: eine fehlerfreiere Runde fahren, die Zeit verbessern und die nächste Kurve mit weniger Fehlern meistern. Für Spieler, die unkomplizierte Spielmechaniken mit steigendem Schwierigkeitsgrad mögen, ist Round the Bend! eine reizvolle Abwechslung zu den damals üblichen Shoot-’em-up-Spielen.