Spiele veröffentlicht von KE-Soft
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Plot
Plot entstand in der Atari-8-Bit-Ära als Versuch, Abenteuergeschichten mit dem eigensinnigen Pragmatismus der 8-Bit-Hardware zu verbinden. Das 1990 für Atari-Systeme veröffentlichte Spiel erschien auf Diskette mit einem schlichten Cover und einem raffinierten Versprechen: Folge einer Karte durch die sich ständig verändernden Korridore eines untergegangenen Reiches und du könntest mehr als nur Schätze bergen. Die Spieler schlüpfen in die Rolle des Kartografen Ekin, obwohl das Manuskript nie auf eine einzige Identität festlegt. Im Zentrum stehen Erinnerung und Verfall: Städte verschwinden hinter Türen, die sich erst öffnen, wenn Rätsel den Geist zu Mut und Neugierde lenken.
Von den ersten Bildschirmen an entfaltet sich die Handlung wie eine Puzzlebox. Das Land Virelia hat seine Farben vergessen, die Charaktere sind so blass wie Gerüchte. Ein Chor aus Mentorstimmen, uralten Emblemen und verschlüsselten Inschriften weist dem spielfigurenhaften Helden den Weg zu verstreuten Reliquien: einem Kompass, der niemals stillsteht, einer Laterne, die sich weigert zu erlöschen, und einer Krone, die mit einem leisen elektronischen Herzschlag summt. Jedes Relikt enthüllt ein Fragment der Legende eines Tyrannen, der Träume gegen Ordnung eintauschte und einen Kalender der Jahreszeiten in Stein meißelte. Die Erzählung belohnt Erkundung mit kleinen Vignetten, die einen größeren Sinn andeuten: Erinnerungen wiederherstellen, den Puls erwecken, sich wieder mit der Zeit vereinen.
Die Spielmechaniken verschmelzen mit der Handlung, als ob die Welt zuhörte. Rätsel basieren auf dem Entschlüsseln von Glyphen, dem Verfolgen von Sternbildern und dem Ausbalancieren von Loyalitäten zwischen fiktiven Fraktionen. Die Karte ist nicht bloß Dekoration, sondern ein lebendiger Zeuge, der sich mit dem Auftauchen von Hinweisen verändert. Die Antagonisten sind nicht rohe Gewalt, sondern Erosion: Nebel, Stille und Irreführung drohen, Wege und Erinnerungen gleichermaßen auszulöschen. Dialoge sind spärlich, doch jede Zeile liefert einen Hinweis, der dazu einlädt, eine Geschichte zusammenzusetzen, die der Spieler gemeinsam mit dem Spiel erschafft. Die Atmosphäre neigt zur Melancholie, doch die Einsätze glühen von hartnäckiger Hoffnung.
Obwohl Plot aus heutiger Sicht etwas altmodisch wirken mag, liegt seine Kühnheit darin, eine fortlaufende Erzählung auf einer Maschine zu präsentieren, die für ihre rohen Bytes und einfachen Sprites bekannt war. Das Spiel aus dem Jahr 1990 verkörperte die Philosophie, dass Geschichte und Herausforderung Hand in Hand gehen können, selbst innerhalb eines starren Speichersystems. Kritiker lobten seine Originalität, sein geduldiges Erzähltempo und die Art und Weise, wie sich das Ende verdient und nicht einfach so präsentiert anfühlte. Jahrzehnte später ist der Titel immer noch Gegenstand von Gesprächen über narrative Spiele auf Vintage-Hardware – ein Zeugnis für Künstler, die ein Labyrinth in eine Autobiografie verwandelten.
Tecno Ninja
Tecno Ninja wurde 1990 veröffentlicht und ist ein kultiges 8-Bit-Spiel von Atari, das auch heute noch bei vielen Videospielfans beliebt ist. Das von Hot-B entwickelte und veröffentlichte Side-Scrolling-Plattformspiel zeigt einen einsamen Protagonisten, Ninja Joe, der sich auf die Mission begibt, Prinzessin Pink zu retten.
Die Spieler übernehmen die Kontrolle über Ninja Joe, einen hochqualifizierten Kampfkünstler, der sich durch ein sechsstufiges Abenteuer bewegt. Unterwegs muss er gegen eine Reihe furchterregender Feinde kämpfen, um die Prinzessin zu beschützen und die Welt von den bösen Mächten zu befreien. Zu diesen Feinden gehören Ninjas, Goblins, Mutanten und verschiedene andere hinterhältige Feinde. Um jeden dieser Gegner zu besiegen, muss der Spieler Ninja Joes Fähigkeiten im Umgang mit Ninjasternen und beim Springen nutzen.
Während des Spiels wird Ninja Joe verschiedene Plattformen durchqueren und dabei seine Ninja-Sterne als primäre Angriffsform einsetzen. Um ihn zu unterstützen, kann er verschiedene Power-Ups erwerben, wie zum Beispiel den Feuerball und den Bumerang. Spieler müssen eine bestimmte Anzahl an Punkten sammeln, um in die nächste Stufe zu gelangen. Außerdem gibt es Bonusgegenstände, die über die Level verteilt sind.
Die Grafik des Spiels ist bezaubernd einfach und einigermaßen farbenfroh. Obwohl die Animation etwas abgehackt sein kann, ist die Musik eingängig und fesselnd. Es verwendet eine Mischung aus Melodien im östlichen und westlichen Stil, die zu einem fesselnden Erlebnis beitragen.
Tecno Ninja ist aufgrund seines einfachen, aber unterhaltsamen Charakters auch heute noch ein absoluter Fanfavorit. Die einfache Steuerung und die leicht verständliche Mechanik machen das Spiel leicht zu erlernen, während die zahlreichen herausfordernden Level es zu einem lohnenden und unterhaltsamen Spiel machen.