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Spiele veröffentlicht von Micro Vision Software

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Beanstalker

Roy Coates, der die Jump'n'Run-Klassiker Manic Miner und Jet Set Willy in Dragon umsetzte, gründete daraufhin seine eigene Firma, und dies war seine erste Solo-Veröffentlichung. Beanstalker, das seine Hintergrundgeschichte aus dem alten Märchen von Jack and the Beanstalkers bezieht, ist auf nichts weiter als einen Klon von Loderunner reduziert, schafft es aber immer noch, etwas vom Geist der frühen Arbeit des Programmierers in Form der detaillierten Animation der winzigen Sprites mitzunehmen, und die verschiedenen Bildschirme sind auch viel abwechslungsreicher als die des ursprünglichen Loderunners. Trotzdem spielt es sich genau wie Loderunner, mit einem kleinen Kerl, der Leitern und Plattformen hochläuft, um verschiedene Objekte einzusammeln. Wenn Sie alle Gegenstände gesammelt haben, betreten Sie eine Leiter, um in die nächste Ebene zu gelangen. Der Bildschirm wird von Monstern wie Mäusen, Würmern oder Spinnen bewacht, die je nach Level variieren. Man kann sie aufhalten, indem man ihnen ein Loch in den Boden gräbt, in das sie hineinfallen können. Das Spiel hat 60 Bildschirme, läuft in hoher Auflösung monochrom und hat einen Level-Editor (passwortgeschützt).

Dungeon Destiny

Dungeon Destiny ist ein klassisches Rollenspiel, das 1986 für die Heimcomputersysteme Dragon 32 und 64 veröffentlicht wurde. Dieses vom britischen Softwareunternehmen Microdeal entwickelte Spiel erfreute sich aufgrund seines fesselnden Gameplays und der komplizierten Handlung schnell großer Beliebtheit bei Spielern. Dungeon Destiny spielt in einer mittelalterlichen Fantasiewelt und versetzt die Spieler in die Rolle eines jungen Helden, der sein Königreich vor einem bösen Zauberer retten muss. Das Spiel beginnt mit einem detaillierten Charaktererstellungsprozess, der es den Spielern ermöglicht, das Aussehen und die Eigenschaften ihres Helden anzupassen. Dies verleiht dem Spiel ein gewisses Maß an Personalisierung und macht es für die Spieler ansprechender. Das Gameplay von Dungeon Destiny dreht sich um Erkundung und Kampf. Spieler müssen durch verschiedene Dungeons voller Monster, Fallen und Rätsel navigieren. Das Spiel hat eine Top-Down-Ansicht und die Spieler können sich mit dem Joystick oder der Tastatursteuerung in jede Richtung bewegen. Im Laufe des Spiels werden die Spieler auf verschiedene Arten von Feinden treffen, von denen jeder seine eigenen einzigartigen Fähigkeiten und Schwächen hat. Der Kampf erfordert strategisches Denken und schnelle Reflexe und macht jeden Kampf zu einem spannenden Erlebnis. Eines der herausragenden Merkmale von Dungeon Destiny ist seine komplizierte Handlung. Während Spieler Dungeons erkunden und Feinde besiegen, entdecken sie auch Hinweise und Informationen, die ihnen helfen, im Spiel voranzukommen. Die Dialoge und Interaktionen mit Nicht-Spieler-Charakteren sind gut geschrieben und verleihen der Geschichte des Spiels Tiefe. Dies macht das Spiel nicht nur zu einem typischen Hack-and-Slash-Abenteuer, sondern zu einem völlig immersiven Erlebnis. Ein weiterer Aspekt, der Dungeon Destiny von anderen Spielen seiner Zeit unterscheidet, ist die Grafik. Obwohl das Spiel 1986 veröffentlicht wurde, war die Grafik seiner Zeit voraus. Die Dungeons sind gut gestaltet und wirken realistisch. Die Charakter-Sprites sind detailliert und verleihen dem Spiel einen Hauch von Persönlichkeit. Neben der Einzelspieler-Kampagne verfügt Dungeon Destiny auch über einen Mehrspielermodus, in dem sich zwei Spieler zusammenschließen und gemeinsam die Herausforderungen meistern können. Dies fügt dem Spiel ein Wettbewerbselement hinzu und macht es zu einem Hit unter Freunden und Familie, die zusammen spielen können.

Misers' Dream

Mitte der 1980er Jahre sorgte das Gaming-System Dragon 32\/64 mit beeindruckender Grafik und fesselnden Spielerlebnissen für Aufsehen. In dieser Zeit wurde 1986 ein relativ unbekanntes Spiel namens „Misers‘ Dream“ veröffentlicht, das von der Kritik hoch gelobt wurde. „Misers‘ Dream“ wurde vom legendären Entwickler Terry Makanan entwickelt und war ein Fantasy-Abenteuerspiel, das die Herzen vieler Spieler eroberte. Das Spiel dreht sich um die Geschichte eines jungen, mutigen Abenteurers namens Olaf, der sich auf die Suche macht, um den bösen Zauberer Malice zu besiegen und das Land Dragonia zu befreien. Was „Misers‘ Dream“ von anderen Spielen auf dem Dragon 32\/64-System unterscheidet, ist die Liebe zum Detail und die reichhaltige Handlung. Im Laufe des Spiels lernen die Spieler einzigartige Charaktere kennen, von denen jeder seine eigenen Herausforderungen und Belohnungen mit sich bringt. Die Einbeziehung von Nebenquests und versteckten Schätzen verleiht dem Gameplay eine zusätzliche Tiefe und hält die Spieler bei Laune und Spannung. Eines der Haupthighlights von „Misers‘ Dream“ sind die atemberaubenden Grafiken und Soundeffekte. Trotz der Einschränkungen des Dragon 32/64-Systems war die Grafik des Spiels mit lebendigen Farben und detaillierten Hintergründen ihrer Zeit voraus. Die Soundeffekte tragen ebenfalls zum immersiven Gesamterlebnis bei und geben den Spielern das Gefühl, wirklich Teil der fantastischen Welt des Spiels zu sein. Darüber hinaus ist die Spielmechanik von „Misers‘ Dream“ gut ausgearbeitet und herausfordernd und bietet eine perfekte Balance zwischen Action und Strategie. Die Spieler müssen ihren Witz und ihre scharfen Reflexe einsetzen, um Fallen auszuweichen und Feinde zu besiegen, was für ein adrenalingeladenes Spielerlebnis sorgt. Das Spiel beinhaltet außerdem ein Inventarsystem, in dem Spieler hilfreiche Gegenstände und Waffen sammeln können, um ihre Reise zu erleichtern. Der nachhaltige Einfluss von „Misers‘ Dream“ auf die Spielebranche ist nicht zu unterschätzen. Obwohl das Spiel vor über drei Jahrzehnten veröffentlicht wurde, hat es immer noch einen besonderen Platz im Herzen vieler nostalgischer Spieler. Sein Erfolg ebnete den Weg für andere Fantasy-Abenteuerspiele und hinterließ ein bleibendes Erbe in der Gaming-Community.
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