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Drive Across The Americas
Drive Across The Americas versetzt die Spieler ans Steuer einer Langstreckenreise durch Nord-, Mittel- und Südamerika. Die Reise wird als durchgehende Route präsentiert, die in überschaubare Abschnitte unterteilt ist. Der Fortschritt wird durch Routenmarkierungen und Zielanzeigen verfolgt. Im Vordergrund steht das Fahren auf unterschiedlichem Terrain – von breiten Autobahnen bis hin zu kurvenreichen Strecken, wo Straßenverhältnisse und Verkehrsaufkommen mehr Aufmerksamkeit erfordern. Mit zunehmender Kilometerzahl entpuppt sich die Reise eher als Test für Tempo und Navigation denn als eine Reihe isolierter Rennen.
Die Steuerung ist intuitiv und reaktionsschnell und konzentriert sich auf Lenken, Beschleunigen und Bremsen. Die Fahrkamera sorgt dafür, dass die Straße stets gut erkennbar ist. Ein Head-up-Display zeigt wichtige Statusinformationen wie Geschwindigkeit und Fahrbedingungen an und hilft den Spielern, ihr Fahrverhalten an die wechselnde Route anzupassen. Kontrollpunkte am Straßenrand, Kontrollpunkte an den Zielabschnitten und besondere Momente – wie das Einhalten vorgegebener Zeitfenster oder das Erreichen des Ziels ohne kritische Schäden – unterstützen einen realistischen, missionsähnlichen Spielablauf. Ein Fehler führt in der Regel dazu, dass der aktuelle Abschnitt erneut versucht wird, anstatt die gesamte Reise neu zu starten. So bleibt der Fokus auf kontinuierliches Vorankommen.
Die Spielmechanik verstärkt den Realismus durch die Einschränkungen des Alltagsfahrens. Kraftstoffverbrauch und Fahrzeugwartung beeinflussen die Fahrweise, während Reifenverschleiß und Kollisionen die Fahrstabilität beeinträchtigen können. Interaktionen mit anderen Fahrzeugen und Hindernisse am Straßenrand erhöhen den Druck bei hohen Geschwindigkeiten und engen Kurven. Wetter- und Lichteffekte variieren je nach Region, verändern die Sicht und die Bodenhaftung und erfordern Anpassungen von Geschwindigkeit, Bremsweg und Lenkeinschlag.
Optisch verwendet Drive Across The Americas eine zwar etwas in die Jahre gekommene, aber dennoch übersichtliche 3D-Darstellung von Straßen, Fahrzeugen und der Umgebung. Die Polygonmodelle und die texturierte Szenerie sind typisch für Windows-Rennspiele der frühen 2000er-Jahre. Geländeformen, Stadtränder und offene Strecken werden mit Blick auf die Entfernung dargestellt und weisen den Spielern den Weg zu Kurven, Kreuzungen und Straßenschildern. Die Benutzeroberfläche ist funktional und bietet gut lesbare Texteinblendungen und ein kompaktes Fahr-HUD anstelle einer filmreifen Präsentation.
Der Fokus des Sounds liegt auf der Fahratmosphäre, den Motorgeräuschen und den Umgebungsgeräuschen, die sich je nach Ort und Geschwindigkeit verändern. Motorklang und Beschleunigung reagieren auf das Fahrverhalten, während Hintergrundgeräusche durch kontinuierliches Fahren ein Gefühl von Bewegung erzeugen. Radioähnliche Klänge und die allgemeine Atmosphäre sorgen auf längeren Strecken für Abwechslung, und Kollisionen oder Beinaheunfälle werden durch schärfere Soundeffekte begleitet, die den Spielern helfen, schnell gegenzusteuern. Das Ergebnis ist ein zuverlässiges, reiseorientiertes Fahrerlebnis, das darauf ausgelegt ist, Ziele entlang einer ausgedehnten Kontinentalroute zu erreichen.