In SinkSub schlüpfen die Spieler in die Rolle eines U-Boot-Kapitäns und führen Patrouillen unter Wasser durch. Die Missionen finden in bewachten Küstengewässern und auf offener See statt, wo feindliche Schiffe in Konvois operieren und eigene Einheiten nur sporadisch aktiv sind. Das Ziel ist stets dasselbe: Ziele mithilfe der bordeigenen Ortungsgeräte aufspüren und mit Torpedos zerstören, während das U-Boot außerhalb der Reichweite der Eskortwaffen bleibt. Zwischen den Einsätzen sind Navigation und Timing genauso wichtig wie Feuerkraft, da der Schallkontakt nachlassen und Tiefenänderungen Aufmerksamkeit erregen können.
Das Gameplay basiert auf der Echtzeitsteuerung der U-Boot-Bewegungen – Nickwinkel, Tiefe und Kurs – kombiniert mit einer taktischen Zielansicht für jedes Gefecht. Ein Sonarsystem liefert Richtungsinformationen zum Kontakt, sodass die Spieler die Ziele verfolgen und ihre Tiefe verändern können. Sobald Peilung und relative Geschwindigkeit eines Ziels ermittelt sind, können Torpedos in kontrollierten Salven abgefeuert werden. Das Spiel verfolgt Flugbahn und Einschlag der Torpedos; Treffer werden durch Explosionseffekte und Veränderungen des Zielzustands bestätigt. Wird das U-Boot vom Feind geortet, füllt sich das Wasser mit Gegenmaßnahmen, die Ausweichmanöver erzwingen und das nächste freie Schussfenster verzögern.
Die Benutzeroberfläche des Spiels bietet eine übersichtliche Darstellung von Anzeigen und Overlays, typisch für Marine-Simulationen der Windows-Ära. Tiefen- und Geschwindigkeitsanzeige ergänzen die Sonarkontaktdaten und ein taktisches Panel mit Peilungen und geschätzten Entfernungen. Ein scrollendes Unterwasserbild visualisiert das aktuelle Einsatzgebiet, inklusive Geländesilhouetten und der Bewegung der Wassersäule. Werden die Feinde aktiv, spiegeln sich die Reaktionsmuster in Kontaktverschiebungen und eskalierenden Bedrohungsindikatoren wider und erzeugen einen Rhythmus aus Suchen, Aufschalten, Angriff und anschließendem Rückzug oder erneuter Annäherung.
Optisch setzt SinkSub auf klare 2D-Animationen, die für VGA-Bildschirme und die Farbdarstellung von Windows 3.x optimiert sind. Das U-Boot ist mit einfachen, gut erkennbaren Formen dargestellt, während Blasen, Kielwasser und gelegentliches Oberflächenglitzern Bewegung und Tiefe vermitteln. Explosionen erscheinen als sich ausbreitende Sprites mit kurzem Aufleuchten und trümmerartigen Partikeln, während Sonarimpulse im Sichtfeld aufblitzen. Feindliche Silhouetten und Torpedospuren sind mit minimalen Details, aber starkem Kontrast dargestellt, wodurch sie sich gut vom Unterwasserhintergrund abheben.
Der Sound in SinkSub nutzt kurze, aufmerksamkeitsstarke Signale, um schnelle Entscheidungen zu ermöglichen. Das U-Boot erzeugt ein leises Unterwasserbrummen, während die Sonarsignale während der Scans rhythmisch knacken. Torpedostarts erzeugen einen deutlichen mechanischen Knall, gefolgt von einem Fluggeräusch, das bei erfolgreichen Treffern in lauten Einschlaggeräuschen gipfelt. Wenn Gegenmaßnahmen eintreffen, unterstreichen Alarme und gedämpfte Detonationen die Dringlichkeit auf dem Bildschirm. Das Ergebnis ist ein spannendes, methodisches Spielerlebnis, in dem jeder Ping, jede Tiefenanpassung und jede abgefeuerte Schüsse darüber entscheiden kann, ob eine Patrouille mit einem Sieg oder einer sofortigen Verfolgung endet.
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